Kindergarten St. Josef
KINDERGARTEN St. Josef in ALtdorf

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Jahresthema 2017/18


„Bayrisch unser Heimatdialekt“

 

Es ist bekannt, dass die ersten Jahre im Leben eines Kindes die wichtigsten in der Gehirnentwicklung sind. Das bedeutet, dass die Qualität der Erfahrungen des Kindes in der frühen Kindheit prägend für das ganze weitere Leben sein kann.

In der kurzen Zeit  der frühen Kindheit meistern Kinder neben anderen Entwicklungsaufgaben zwei wichtige Bereiche ihrer Entwicklung:

 

Ø  Die Ausbildung sozialer Fertigkeiten – damit sie tragenden Beziehungen aufbauen und halten können

 

Ø  Die Ausbildung sprachlicher Fertigkeiten – damit sie wirkungsvoll kommunizieren und auf allen Gebieten des Lernens Erfolg haben können.

 

Kinder erlernen Sprache im handelnden Umgang mit ihrer Umgebung. Spracherwerb erfordert einerseits Fähigkeiten wie Hören, Sehen, Wahrnehmen usw., andererseits spielen aber vor allem eine positive emotionale Zuwendung durch die Bezugspersonen, die Art der Kommunikation mit Erwachsenen und anderen Kindern sowie die Qualität, Reichhaltigkeit und Menge des sprachlichen Angebots eine ganz bedeutende Rolle.

Sie sollten sich mit Ihrem Baby vom Tag der Geburt an unterhalten. Manche Menschen sind von Natur aus eher still oder zurückhaltend. Andere meinen, es sei albern, so viel mit ihrem Baby zu sprechen, weil sie ja wissen, dass das Baby sie noch nicht verstehen kann. Aber die Mutter(oder der Vater), die ständig mit ihrem Kind beim Füttern, Baden oder Wickeln freundlich spricht, legt dabei schon den Grundstein für eine gelingende Sprachentwicklung.

 

Ein Kind lernt Sprache von seinen Eltern und Bezugspersonen. Je mehr Sie mit Ihrem Kind reden, je öfter Sie die gleichen Wörter und Sätze wiederholen, umso leichter hat es Ihr Kind beim Sprechen lernen

Kinder lernen am besten, wenn sie sich für die Dinge, die sie tun, interessieren und wenn sie von ihnen begeistert sind. Als Eltern können Sie die Momente nutzen, in denen Ihr Kind neugierig ist. Kleinkinder zeigen z.B. auf ein Objekt und sagen: Das? Beschreiben Sie ihrem Kind, was Sie sehen: „Oh, das ist eine lila Blume“ oder „ der Sessel hat einen eckigen Sitz“. Wenn Ihr Kind älter wird, fragt es öfter „wie viel…?“ oder „welche Farbe…?“ Diese Fragen ermuntern Kinder dazu, zu denken.

 

Genießen Sie die Art, wie Ihr Kind etwas erzählt. Sie brauchen Ihr Kind nicht zu unterrichten, aber ermuntern Sie es, Fragen zu stellen – Fragen, die mehr als eine Antwort mit „ Ja“ oder „Nein“ erfordern. Wertschätzen Sie immer die Gedanken Ihres Kindes und akzeptieren Sie seine Sichtweise – und denken Sie immer daran:

Kinder denken anders als Erwachsene.

 

Damit unsere bayrische Heimatsprache nicht in Vergessenheit gerät, wollen wir den bayrischen Dialekt durch das Jahr pflegen.

Mit Liedern, Geschichten und Spielen möchten wir unseren Dialekt den Buben und Mädchen nahe bringen.

 

Kindererziehung auf bayrisch

 

A bissel a Herz und bisserl Verstand,

as richtige Wort, des ma find füranand,

a bisserl Geduld und a bisserl Humor,

a wachsames Aug und a ganz scharfes Ohr

für des wo´s im Leben okommt aa gwiß,

was heut scho und später wesentlich is.

 

Und net bloß as Später oiwei im Blick,

aa a Zeit grad für jetzt und s´heutige Glück,

auf´s Schöne und Guate a bisserl vertraun,

a bisserl a Hoffnung, a bisserl an Glauben,

auf den da droben, auf Gott unsern Herrn,

na wird´s, wird es sehn, bestimmt richtig werd´n.

( Helmut Zöpfl)


Jahresthema1718








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